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Das Landgut A.Borsig

Behnitzer Dorfstrasee 23, 27-31
14641
 
Nauen
Kontakt:
Fon: +49 33239 208060
Fax: +49 33239 208068

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Wer nachhaltig denkt, handelt wirtschaftlich

Das Landgut A.Borsig ist das frühere landwirtschaftliche Mustergut der Familie Borsig, die bereits 1866 die Idee hatten, ihre eigenen Werkskantinen mit selbst hergestelltem Essen zu versorgen. Kommunikation per Brieftaube mit der Küche für über 5000 Mitarbeiter in Berlin, ein Rinderstall "air conditioned" mit Biomasse, künstliche Feldbewässerung in geschlossenen Kreisläufen bezeichnen diesen historischen nachhaltigen Ort. Dies aufgreifend entstand heute als Leuchtturmprojekt des Landes Brandenburg in privater Initiative Deutschlands nachhaltigstes Privathotel (gem VDR), Berlin/Brandenburgs erstes Biozertifiziertes Hotel. Das Objekt wurde gerade CO2-frei zertifiziert und unter die TOP 15 der deutschen Tagungshotels gewählt:
das Landgut A.Borsig produziert per denkmalgerechter photovoltaik mehr Strom als es verbraucht, heizt mit Holzhackschnitzeln, deren Biomasse zu 50% im eigenen 12,5ha großen Wald nachwächst, sämtliche 200 WC-Anlagen werden über sekundärkreisläufe mit regenwasser...
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Das Landgut A.Borsig ist das frühere landwirtschaftliche Mustergut der Familie Borsig, die bereits 1866 die Idee hatten, ihre eigenen Werkskantinen mit selbst hergestelltem Essen zu versorgen. Kommunikation per Brieftaube mit der Küche für über 5000 Mitarbeiter in Berlin, ein Rinderstall "air conditioned" mit Biomasse, künstliche Feldbewässerung in geschlossenen Kreisläufen bezeichnen diesen historischen nachhaltigen Ort. Dies aufgreifend entstand heute als Leuchtturmprojekt des Landes Brandenburg in privater Initiative Deutschlands nachhaltigstes Privathotel (gem VDR), Berlin/Brandenburgs erstes Biozertifiziertes Hotel. Das Objekt wurde gerade CO2-frei zertifiziert und unter die TOP 15 der deutschen Tagungshotels gewählt:
das Landgut A.Borsig produziert per denkmalgerechter photovoltaik mehr Strom als es verbraucht, heizt mit Holzhackschnitzeln, deren Biomasse zu 50% im eigenen 12,5ha großen Wald nachwächst, sämtliche 200 WC-Anlagen werden über sekundärkreisläufe mit regenwasser gespült, alle Zimmer sind elektrosmogreduziert, die Bettwäsche, Frotteeware und Kosmetik ist bio- und fairtradezertifiziert, der Hotelteppich kann nach sieben Jahren, wenn er abgelaufen ist, direkt in den Schafstall verbracht werden zum Verfüttern, weil er zu fast 100% aus Mais besteht. Die Dielenböden sind "krumm wie der Baum gewachsen ist", wodurch 20 Verschnitt eingespart wurde und die Betten von COCOMAT bestehen im wesentlichen aus Biobaumwolle, Kautschuk, Seegras und Kokos. konsequente LED Lichttechnik, hauseigene Wasserdruckerhöhungsanlage zur optimalen Abstimmung des Wasserverbrauches, Mülltrennung, Recycling, Vermeidung von Müll gehören zur Minimierung der Kosten, soziales Engagenement mit Vereinen, Behindertenwerkstätten, Essensabgabe an sozial Schwächere sind selbstverständlich.
25% unserer Kunden schätzen (nach einer von uns initiierten Studie der Uni Potsdam) unser Nachhaltigkeitsengagement und buchen uns deshalb. Diese Quote ist deutschlandweit einmalig. unsere kunden schätzen auch unsere lässige humorvolle kommunikation mit den Gästen zur Nachhaltigkeit.
Genauso schätzen unsere Tagungskunden, dass das Landgut A.Borsig für sie einen historischen und einen aktuellen "Aufhänger" hat: Die Borsigs waren die Urgroßväter der deutschen Mobilität, wir speisen u.a. unsere kostenlose E-Car-Tankstelle direkt aus der Sonne, Borsig steht für beste Architektur, deshalb wir heute auch, die Borsigs waren Dendrologen und Erfinder, Innovation damals und heute, Borsig war weltweit der erste Unternehmer, der ein fabrikeigenes Sozialsystem eingeführt hat und der letzte aktive Borsig war Mitglied im Kreisauer Kreis. Dieser hat auf dem Gut mehrfach getagt zum Thema Ernährung und Landwirtschaft. Alle diese Themen werden aufgenommen und dem potentiellen Kunden präsentiert.
Visionäre damals und heute,
Nachhaltigkeit damals und heute,
dem Gemeinwohl verpflichtet, damals und heute

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
Zur Projektbeschreibung bitte auf Beschreibung (ca. 2700 Zeichen) auf der Startseite zurückgreifen.
Unser klares Ziel ist es, allen unseren Kunden und Gästen das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen, ohne dass wir "mit erhobenem Zeigefinger herumlaufen". Es ist nicht das Problem des Gastes, dass wir nachhaltig sind. Wichtig ist, dass er sich wohl fühlt, kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er bei uns ist. der Gast muss weder morgens zum Brennessel-Pflücken zum See, um einen Tee trinken zu können und keine selbstgestrickten Socken anhaben. Er bekommt auch so ein Frühstück aus bis zu 95% Bioprodukten und im Herbst aus bis zu 60% regionalen Produkten.
Deshalb sind wir ständig am Ausbau von regionalen Netzwerken von Zulieferern und Partnern.
Im Jahr 2016 errichten wir einen absolut innovativen Ruhe und Entspannungsbereich, der den Kunden "Zeit schenkt".
Mitgliedschaft bei slow food im Dezember 2014
Vorstellung unseres nachhaltigsten Hotels in Deutschland auf der EIBTM, meeting place München und IMEX 2015.
Kooperation mit BTME/VDR, green pearls, Bioland, Referenzstandort der BUGA 2015.

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
In Deutschland gibt es kein Hotel, das einen so hohen Grad an Nachhaltigkeit erreicht, wie das Landgut A.Borsig. 735 von möglichen 760 Punkten nach den Prüfkriterien der certified green hotels.
Es gibt kein vergleichbares privates Engagement in diesem Segment (10.000qm Nutzfläche auf 20.000qm Grundstück, 17,5Mio € eingesetztes Kapital (hoffentlich nicht IN, sondern AUF den märkischen Sand gesetzt), 45 neu geschaffene Arbeitsplätze in ländlicher Region, Leuchtturmprojekt in Brandenburg) in Deutschland.
Selbst unser Rahmenprogramm ist absolut einmalig: bis zu hundert Gäste können auf historischen Geräten traditionelle Handwerkstechniken erlernen wie z.B. in unserer 120 Jahre alten Druckwerkstatt sich eine eigene Lithografie herstellen, die sie mit nach Hause nehmen können oder einem Kurs an unserer 80 Jahre alten "Dicken Bertha", einer originalen Borsig Dampfmaschine, wobei man einen Dampfmaschinenwartungsschein erwirbt.

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
Das Projekt steht beispielhaft für die ökonomisch sinnvolle Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens, deshalb bieten wir u.a. in Zusammenarbeit mit der ZAB (Zukunftsagentur Brandenburg) und der ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) "Aufweckkurse" für mittelständische Unternehmer an, um sie mit dem Thema vertraut zu machen. Dabei werden die Teilnehmer vom Eigentümer und Geschäftsführer des Bewerbers mit Holzhackschnitzeln beworfen, um danach zu erfahren, warum Nachhaltigkeit ökonomisch sinnvoll ist:
So kostet eine Holzhackschnitzelheizung etwa 250.000,-€, eine normale Ölheizung vergleichsweise geringe 70.000,-€. Die Holzheizung spart aber jährlich 60.000,-€ Betriebskosten, sodass nach drei Jahren eine erhebliche Gewinnphase einsetzt. So wird den Beteiligten schnell klar, dass auch geringe Investitionen in ein kleines Windrad auf dem Dach bald darauf Kosteneinsparungen erbringt, die in einen Wettbewerbsvorteil münden.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Die Sinnhaftigkeit des Unternehmens hier zu erklären, hiesse nach dem bisherigen Vortrag "Eulen nach Athen zu tragen", denn diese ergibt sich aus dem bisher Gesagten von selbst.
Aber zur Relevanz wäre vielleicht noch vorzutragen, dass durch einen Bericht im britischen "guardian", in dem das Landgut A.Borsig als der Aufhänger für nachhaltiges Engagement im ländlichen Raum und im ländlichen Tourismus beschrieben wird, inzwischen internationale Besuchergruppen kommen, um sich das Projekt erklären zu lassen. Es geht dabei um die Entwicklung ländlicher Regionen und die Frage , wie man das erfolgreich umsetzen kann. Dazu gibt es die Anfänge einer Kooperation mit Südkorea, die am Beispiel des Landes Brandenburg und des Landgut A.Borsig sich die veränderte Förderpolitik der EU und des Land Brandenburg, sowie die Auswirkungen auf privates Engagement am Beispiel des Landgutes zeigen lassen. Delegationen aus Island, Italien und Pakistan waren ebenfalls schon deshalb auf dem Landgut A.Borsig.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Leider überschneiden sich die bisherigen Texte mit diesem Thema, s. z.B. "Realisierbarkeit", Kosten&Nutzen einer Holzhackschnitzelheizung.
Generell lässt sich sagen, dass gesellschaftlich das Thema Nachhaltigkeit noch nicht wirklich angekommen ist, das betrifft insbesondere die beiden Säulen soziale Aspekte und Ökonomie.
Wer wie eine klassische Bank nur daran denkt, wenn ich heute oben was reingebe, muss es gleich morgen möglichst verdoppelt wieder herauskommen, ist nicht nachhaltig.
Wir haben festgestellt, das man viel zu schnell, in die Öko-Ecke abgestellt wird - und als Folge die beiden anderen Aspekte unterbelichtet bleiben.
Dagegen stemmen wir uns mit unserem Engagement, s. oben.
Die Kosten/Nutzen-Frage abstrahiert sich dabei: das, was sich kurzfristig rechnet, bleibt bei langfristiger Betrachtung oft auf der Strecke - und umgekehrt, das was sich langfristig rechnet, bleibt bei kurzfristiger Betrachtung meist auf der Strecke.
Versuchen Sie einmal bei einer klassischen Bank ein Darlehen für ein nachhaltiges Engagement zu bekommen. Da heisst es dann nach einigen Wochen lapidar:"senden wir Ihnen Ihre Unterlagen zu unserer Entlastung zurück".
Nach diesen Erlebnissen arbeiten wir inzwischen fruchtbar zusammen mit der GLS-Bank aus Bochum (Gemeinschaftsbank Leihen und Schenken) und der TRIODOS Bank aus Frankfurt.

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Nachdem es ja schon Mineralölkonzerne, Dosenhersteller und ganze Regionen gibt, die nachhaltig sein sollen, auch große Legebatterien und Massentierproduzenten, scheint sich abzuzeichnen, dass die Rettung aus dieser Malaise der Schritt in die Transparenz ist. Dann werden alle Produktionswege oder Handlungsweisen offengelegt werden müssen.
Und wenn das nicht mehr genügt, dann folgt das Thema Gemeinwohl: was tut jemand mit dem, was er tut, für das Gemeinwohl, das Wohl aller?

Deshalb arbeiten wir im Moment an der Gemeinwohlzertifizierung nach Christian Felber.

Wir bewarben uns um das Projekt "Kommunikation der Nachhaltigkeit" gemeinsam mit der Uni Potsdam und der Uni Stuttgart Hohenheim beim BMWI. Bewerbung läuft noch.

Wichtig könnte noch sein, dass "econsense", der Zusammenschluss der 25 führenden DAX-Unternehmen, seit inzwischen drei Jahren ihre Treffen zum Thema: "Nachhaltigkeit in weltweit führenden Unternehmen" auf dem Landgut A.Borsig durchführen, weil den Teilnehmern der "spirit" des Ortes, die Atmosphäre und unser Familiengeist so zusagt.

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Green Award, Nachhaltige(s) VA-Centrum / Location / Hotel