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Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt

Schlossgraben 1
64283
 
Darmstadt
Kontakt:
Fon: +49 6151 7806103
Fax: +49 6151 7806119

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Der grüne rote Faden - Nachhaltigkeit in Bau, Planung und im laufenden Betrieb

Das darmstadtium ist auf 18.000 Quadratmetern der Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur mitten in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Verkehrsgünstig in der Wissenschaftsstadt Darmstadt gelegen, ist es nur ein paar Schritte von der innerstädtischen Fußgängerzone entfernt.
Mit einem multifunktionalen Raumangebot – 20 Konferenzräume, eine Lounge für besondere Anlässe, ein Kongresssaal ferrum für 390 Personen (ab Ende 2014) sowie ein zwei- bzw. dreifach teilbarer großer Saal spectrum mit modernster Kommunikations- und Tagungstechnik – und lichtdurchfluteten Foyerflächen für begleitende Ausstellungen erfüllt das darmstadtium alle Wünsche an eine Top-Veranstaltungslocation. Als zukunftsorientierter Veranstaltungsort vereint das darmstadtium avantgardistische Architektur mit nachhaltigen und ressourcenschonenden Veranstaltungskonzepten sowie hochmoderner IT Infrastruktur. Ob für internationale Kongresse, Produktpräsentationen oder Messen – das Wissenschafts- und...
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Das darmstadtium ist auf 18.000 Quadratmetern der Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur mitten in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Verkehrsgünstig in der Wissenschaftsstadt Darmstadt gelegen, ist es nur ein paar Schritte von der innerstädtischen Fußgängerzone entfernt.
Mit einem multifunktionalen Raumangebot – 20 Konferenzräume, eine Lounge für besondere Anlässe, ein Kongresssaal ferrum für 390 Personen (ab Ende 2014) sowie ein zwei- bzw. dreifach teilbarer großer Saal spectrum mit modernster Kommunikations- und Tagungstechnik – und lichtdurchfluteten Foyerflächen für begleitende Ausstellungen erfüllt das darmstadtium alle Wünsche an eine Top-Veranstaltungslocation. Als zukunftsorientierter Veranstaltungsort vereint das darmstadtium avantgardistische Architektur mit nachhaltigen und ressourcenschonenden Veranstaltungskonzepten sowie hochmoderner IT Infrastruktur. Ob für internationale Kongresse, Produktpräsentationen oder Messen – das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt bietet die besten Voraussetzungen für jedes Format.
Die Ausrichtung des Unternehmens und das Handeln und Wirken unseres Teams zielt auf Nachhaltigkeit und folgt den Grundsätzen des „nachhaltig handelnden Unternehmers“. Wir folgen dem Nachhaltigkeitskodex von fairpflichtet und setzen die Anforderungen zukunftsorientiert um. Als Fairtrade-Stadt steht Darmstadt für Weltoffenheit und Nachhaltigkeit.
Die fortlaufende Vertiefung von nachhaltigen Aktivitäten und Maßnahmen, die fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist, verdeutlicht nicht nur den Stellenwert der nachhaltigen Gesamtperformance des darmstadtiums, sondern gewährleistet zugleich die Umsetzung sämtlicher Möglichkeiten zu Ressourcenschonung und Umweltschutz bei der Gestaltung von nachhaltigen Events im darmstadtium.
Das darmstadtium präsentiert sich dabei konsequent nachhaltig und verfügt über ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, welches aus dem vielschichtigen Zusammenspiel architektonischer und technischer Maßnahmen besteht. In unserem Energie-Mix werden regenerative Energieträger wie Photovoltaik, Erdwärme und Biomasse integriert sowie Regenwasser und Wärmerückgewinnung genutzt. Als erstes deutsches Kongresszentrum erhielt das darmstadtium im Jahr 2013 für seine nachhaltige Gesamtperfomance im Hinblick auf ökologische, ökonomische, soziokulturelle, technische sowie Prozessqualität das DGNB-Zertifikat (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) in Silber, darüber hinaus unterstützt das darmstadtium Initiativen wie „Wirtschaft pro Klima“ und ist Mitglied bei der Umweltinitiative B.A.U.M e.V.
Auch die sozialen und ökonomischen Komponenten werden in das Gesamtkonzept integriert. So sind flexible Arbeitszeiten, Barrierefreiheit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein aktives Gesundheitsmanagement wichtige Aspekte. Eine effiziente Wirtschaftsweise und kontinuierlich steigende Umsätze ermöglichen die fortlaufende Reduzierung der städtischen Zuschüsse.

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
Nachhaltigkeit ist strategische Ausrichtung und zugleich Grundlage für den Betrieb des darmstadtiums. Das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt präsentiert sich dabei konsequent und ganzheitlich nachhaltig und verfügt über ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept.

Nachhaltigkeit wurde uns bereits in der Planungsphase in die Wiege gelegt, denn die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Architektur, Entwerfen und Energieeffizientes Bauen“ der Technischen Universität Darmstadt war richtungsweisend bei der Entwicklung und Entstehung des Energiekonzeptes.

Die ersten Pläne hierzu reichen bis in das Jahr 2001 zurück, die Konzeption der energetischen Bauplanung wurde an der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 ausgerichtet – doch der Energieausweis des Hauses, erstellt anhand der deutlich verschärften Anforderungswerte der EnEV 2009, unterschritt diese sogar um 10%.

Der Energie-Mix integriert regenerative Energieträger wie Photovoltaik (die Anlage auf dem eigenen Dach vermeidet ca. 33 t CO2 pro Jahr), Erdwärme und Biomasse (der Heizkessel wird mit Holzhackschnitzeln aus der Region geheizt, sodass der Transport die Umwelt nicht unnötig belastet) sowie zertifizierter Ökostrom. Die Calla, die trichterförmige Blüte aus Glas und Stahl im atrium, wird zudem gleich zweifach ressourcenschonend genutzt – zur Regenwassersammlung und zum Ansaugen der Luft zur Wärmerückgewinnung aus der Abluft, Kühlung der Zuluft durch Verdunstung des gesammelten Regenwassers und dessen Nutzung für die sanitären Einrichtungen sowie die Grünanlagen. Unsere Vakuumtoilettenanlage verbraucht zudem 80% weniger Wasser als herkömmliche Anlagen und verwendet zudem nur gesammeltes Brauchwasser.

Auch nach der Eröffnung im Jahr 2007 ist Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie und wird dabei ganzheitlich in ihren Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales verstanden und umgesetzt. Mit einem Nachhaltigkeitsleitfaden werden interne und externe Richtlinien für den Ge- und Verbrauch von Ressourcen definiert, sodass nachhaltige Strukturen im Arbeitsalltag verankert werden.

Hierbei werden nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Kunden und Dienstleister einbezogen. Unternehmensrichtlinien für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen bevorzugen Produkte, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen - von Büromaterial bis zu Hygieneartikeln reicht die Bandbreite der berücksichtigten Produkte. Weiterhin wurden Angestellte und Partner aus den Bereichen Catering und Reinigungsdienstleistungen im UNESCO-zertifizierten Seminar des GCB (German Convention Bureau) zu Nachhaltigkeitsberatern ausgebildet.

Die daraus gebildete Nachhaltigkeitsgruppe ist zuständig für die laufende Weiterentwicklung und die Protokollierung des Nachhaltigkeitsmanagements. Denn dieses wird im darmstadtium von Beginn bis Ende integriert – von Planung und Bau über den laufenden Betrieb bis hin zum Abfallmanagement.

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
Im darmstadtium ist Nachhaltigkeit strategische Ausrichtung und Grundlage für den Betrieb. Als klimafreundlicher Tagungsort kompensiert das darmstadtium seit 2012 alle entstehenden stationären CO2-Emissonen, darüber hinaus können Veranstalter mithilfe eines Online-CO2-Rechners weitere anfallende Emissionen klimafreundlich stellen.
Kontinuierliche Verbesserungen werden mit Kooperationen z.B. im Bereich der Haustechnik erzielt. Hierzu wurde bereits ein Projekt zur Optimierung der Steuerung der energieextensiven Pumpentechnik mit der TU Darmstadt und dem VDMA umgesetzt. Investitionen in die weitere Optimierung der Lüftungs- und Klimatechnik sorgen für Einsparungen durch verbesserte digitale Steuerung der Anlagen. Durch eine Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für grafische Datenverarbeitung konnte bei der 17 m x 1m großen LED-Wand eine Verbrauchseinsparung von über 20% erzielt werden. Mit der Anschaffung eines neuen multimedialen Wegeleitsystems im Jahr 2014 werden 53 Monitore und Rechner über Wake-on-LAN automatisch in den Energiesparmodus versetzt.
Seit Mitte 2013 wird der Saal ferrum in einen Kongressaal umgebaut. Hierbei fließt unsere gesamte Expertise der letzten 7 Betriebsjahre in die Planung ein. Die Ausführung der Baumaßnahmen erfolgt ressourcenoptimiert: Eine komplette Auslistung der Maßnahmen ist nicht möglich, u.a. arbeitet aber die verbaute Lüftung mit höchster Effizienz, auch die Baumaterialien sind unter diesen Gesichtspunkten ausgesucht worden.

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
Bei der Eröffnung des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadt im Jahr 2007 wurde die Idee eines ganzheitlich nachhaltig betriebenen Kongresszentrums erstmalig in Deutschland realisiert. Der finale Abschluss des Projektes wird mit dem Umbau des kleinen Saals ferrum bis Ende 2014 erreicht.
Mit dem darmstadtium sollte eine Form des Innovations-, Informations- und Wissensaustauschs auf unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen realisiert werden. Man wollte einen stadtentwicklungspolitischen Aufbruch erwirken. Dies ist, trotz anfänglicher Vorbehalte, gelungen und wird zwischenzeitlich als Blaupause für andere Kongresszentren herangezogen.
Das Gesamtkonzept ist auf andere Projekte übertragbar. Dennoch ist selbstverständlich nicht zu vernachlässigen, dass Nachhaltigkeit häufig nicht zur kostengünstigsten Lösung führt. Die mittel- bis langfristige Amortisation durch Einsparungen bei Energie- und Betriebskosten ist jedoch trotz höherer Anschaffungs- oder Baukosten deutlich ersichtlich.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Ein nachhaltiges Kongresszentrum, in dem alle Grundlagen für „nachhaltige Veranstaltungen“ bereits vorhanden sind – dieses Konzept ist nicht nur relevant für die Umwelt, sondern hat Zukunftspotenzial. Nachhaltigkeit ist sowohl in der Gesellschaft als auch in der Veranstaltungsbranche ein Megatrend der Zukunft. Die Nachfrage nach „grünen Veranstaltungen“ nimmt stetig zu, da auch für Unternehmen und Agenturen die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz wächst und dies nicht nur intern, sondern auch extern – wie bei Veranstaltungen außer Haus – vermehrt berücksichtigt wird.
Vor allem die Ganzheitlichkeit unseres Konzeptes ist ausschlaggebend. Nicht nur in der Planung wurde der Schutz der Umwelt berücksichtigt, sondern auch im laufenden Betrieb wird nachhaltig agiert, wissentlich, dass es auch zukünftig weiteres Verbesserungspotenzial in Teilbereichen geben wird. Auf diese Weise wird unseren Kunden gewährleistet, dass Veranstaltungen im darmstadtium nachhaltig durchgeführt werden.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Nicht nur die Dimension Ökologie, sondern auch Ökonomie sind wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Eine Steigerung der Umsätze von 45 % (2008 - 2014) bei stetig sinkenden Verbräuchen verdeutlicht dies.
Permanente Verbesserungen u.a. im Bereich der Haustechnik haben trotz steigender Veranstaltungszahlen seit der Eröffnung des Kongresszentrums im Jahr 2007 zu enormen Einsparungen geführt. Der Stromverbrauch wurde seitdem um fast 30% reduziert, dadurch konnte eine Preisstabilität erreicht werden. Der Bezug von Fernwärme konnte über 50% gesenkt werden, substituiert wurde dies durch im Biomasseheizkessel erzeugte Holzwärme mit summarischer Kostenreduzierung.
Hätten wir die Verbräuche, die inzwischen unter den Planwerten liegen, nicht weiter und stetig reduziert, wäre ein Anpassung der von 2007-2013 stabilen Preise früher nötig gewesen. Gleichzeitig konnte das operative Ergebnis in den letzten 6 Jahren um 80% verbessert werden!

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Insgesamt wurden durch die Ressourcenschonung mit Ökostrom, Photovoltaik, Biomasse, energiesparenden Geräten (Green IT) und der „Calla“ mehr als 5.600 Tonnen CO2 und zudem enorme Energiekosten eingespart.
Zur Evaluation durch unabhängige Initiativen sei z.B. die Bewertung durch den DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) genannt. Im Jahr 2013 erhielt das darmstadtium als erstes Kongresszentrum das DGNB-Zertifikat in Silber. Die Bewertungsgrundlage basiert neben ökologischen Aspekten wie umweltverträgliche Materialgewinnung und Ökobilanz auf einer ganzheitlichen Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, wie auch u.a. die Weiternutzungsmöglichkeit des Gebäudes und eine Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte.
Auch interne Aspekte wurden im Jahr 2014 durch die Belegung des ersten Platzes beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ bewertet und verdeutlichen die Gesamtperformance des darmstadtiums: Auch im Selbstverständnis der Mitarbeiter ist Nachhaltigkeit verankert.

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Green Award, Nachhaltige(s) VA-Centrum / Location / Hotel