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mac messe- und ausstellungscenter Service GmbH

An den Nahewiesen
55450
 
Langenlonsheim
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Fon: +49 6704 9190
Fax: +49 6704 919152

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Klimafreundliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung

Das Unternehmen „mac messe- und ausstellungscenter Service GmbH“ mit Sitz in Langenlonsheim (Rheinland-Pfalz) fungiert seit 40 Jahren als verlässlicher Partner im Messebau. mac zählt zu den Großen der deutschen Messebaubranche und verfügt über Niederlassungen in Wien, Prag, Shanghai, Bad Langensalza (Thüringen) sowie Frankfurt am Main.

Für seine Kunden – ob Mittelständler oder multinationaler Konzern – realisiert mac individuelle und innovative Messebau-Konzepte, die schon mehrfach mit dem „Adam“, dem „Oscar der Messebranche“, ausgezeichnet wurden. Im vergangenen Jahr haben 403 Mitarbeiter rund 2.700 Projekte verwirklicht. Zu einem professionellen Rahmen verhilft mac nicht nur Fachmessen, Verbraucherausstellungen und Hausmessen, sondern auch Hauptversammlungen, Roadshows, Presseveranstaltungen und Events. Die Kunden profitieren von einem Rundum-Service, der alle Aspekte ihres erfolgreichen Messeprojektes abdeckt.

Seit 2011 verfügt mac über die Zertifizierung als „Sustainable Company...
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Das Unternehmen „mac messe- und ausstellungscenter Service GmbH“ mit Sitz in Langenlonsheim (Rheinland-Pfalz) fungiert seit 40 Jahren als verlässlicher Partner im Messebau. mac zählt zu den Großen der deutschen Messebaubranche und verfügt über Niederlassungen in Wien, Prag, Shanghai, Bad Langensalza (Thüringen) sowie Frankfurt am Main.

Für seine Kunden – ob Mittelständler oder multinationaler Konzern – realisiert mac individuelle und innovative Messebau-Konzepte, die schon mehrfach mit dem „Adam“, dem „Oscar der Messebranche“, ausgezeichnet wurden. Im vergangenen Jahr haben 403 Mitarbeiter rund 2.700 Projekte verwirklicht. Zu einem professionellen Rahmen verhilft mac nicht nur Fachmessen, Verbraucherausstellungen und Hausmessen, sondern auch Hauptversammlungen, Roadshows, Presseveranstaltungen und Events. Die Kunden profitieren von einem Rundum-Service, der alle Aspekte ihres erfolgreichen Messeprojektes abdeckt.

Seit 2011 verfügt mac über die Zertifizierung als „Sustainable Company powered by FAMAB“, mit dem die Nachhaltigkeitsvorreiter der Messebranche ausgezeichnet werden. mac bietet seinen Kunden offensiv den Service an, Projekte klimaneutral durchzuführen. Dabei werden die unvermeidlichen Klimagasemissionen berechnet und über zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
Die Wärmeversorgung des mac-Hauptstandorts Langenlonsheim, an dem in Verwaltung, Vertrieb, Produktion und Lager etwa 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, wurde in Zusammenhang mit Erweiterungen von Betrieb und Lager auf ein nachhaltiges Konzept umgestellt, das die Ziele Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltfreundlichkeit miteinander vereinbar macht: Der Wärmebedarf der insgesamt 26.000 Quadratmeter Gebäudefläche kann durch die Verbrennung von in der Produktion anfallenden Holzresten nahezu komplett gedeckt werden. Die Kosten für die Wärmeversorgung wurden gesenkt, während die Klimabilanz durch Einsatz modernster Technik deutlich optimiert wurde.
Nach gründlicher Planung fiel die Entscheidung zugunsten einer modernen Holzfeuerungsanlage, die bis zu 2.500 Kilowatt Wärmeleistung liefert. Die Heizungsanlage erzeugt jährlich etwa 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Wärme. Dafür werden rund 500 Tonnen Holz verbrannt, das zu 100 Prozent aus dem Messebaubetrieb stammt.
Ideengeber für das Konzept war der Gedanke, bestehende Technik in einer neuen Umgebung anzuwenden. Zu entsorgende Holzreste fallen in unserem Unternehmen an zwei Stellen an: bei der Bearbeitung von Holz in der Schreinerei sowie durch nicht mehr benötigte Einbauten, Möbel etc., die bei künftigen Messebauvorhaben nicht mehr verwendet werden können. Solche Holzabfälle wurden lange Zeit kostenpflichtig entsorgt - heute dienen sie als wertvoller Brennstoff. Dieser neue Brennstoff ist auch deshalb ein echter Gewinn, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Im Vergleich zur konventionellen Wärmeerzeugung mit Gas können jährlich etwa 560 Tonnen CO2 vermieden werden.
Die Heizungsanlage wurde nach dem Immissionsschutzgesetz genehmigt. Demnach darf in der Anlage auch gestrichenes oder lackiertes Holz ohne Holzschutzmittel verbrannt werden. Das System ist mit einer zweistufigen Rauchgasreinigung ausgestattet. Regelmäßige Abgasmessungen durch zugelassene Messinstitute stellen sicher, dass die geltenden Grenzwerte stets zuverlässig eingehalten werden.
Die Erneuerung der betriebseigenen Wärmeerzeugung wurde durch weitere Energieeffizienzmaßnahmen flankiert: Beispielsweise wurde eine neue Lagerhalle mit einer hocheffizienten Strahlungsheizung ausgestattet. Die hauseigene Lackiererei wurde so modernisiert, dass eine kleinere Anlage gewählt werden konnte, die ebenfalls zu geringeren Investitionskosten ins Heizungssystem führte.
Die durch Verbrennung von Abfallholz entstehende Wärme wird nicht nur für das Heizen der Räume verwendet, sondern auch ganzjährig als Prozesswärme für die hauseigene Lackiererei, in der – unabhängig von den äußeren klimatischen Bedingungen – die Frischluftzufuhr zu den Spritzkabinen permanent auf mindestens 22 Grad Celsius temperiert wird. In den Trockenräumen, in denen die lackierten Teile trocknen, müssen Temperaturen von 30 bis 50 Grad Celsius eingehalten werden. Die Lackiererei benötigt also das ganze Jahr über eine zuverlässige Wärmeversorgung.

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
Der Messe- und Veranstaltungsbau wird gelegentlich kritisiert, große Abfallmengen zu verursachen. Die Innovation bei mac besteht darin, dass hier aus der Not eine Tugend gemacht wurde: Aus den im Messebau nicht vermeidbaren Holzabfällen wird ein wertvoller Energieträger, der direkt dort in Wärme umgewandelt wird, wo sie benötigt wird. Das Material, das früher als wertloser Abfall galt, dient heute dazu, rund 26.000 Quadratmeter Produktionsstätten, Lagerhallen und Bürogebäude zu beheizen und zudem eine Lackiererei ganzjährig mit Wärme zu versorgen.

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
Das beschriebene Projekt wurde durch mac bereits umgesetzt und hat sich schon im Betrieb bewährt. Die Realisierbarkeit ist also unter Beweis gestellt. Sowohl technisch als auch betriebswirtschaftlich sind die Verantwortlichen mit der Umsetzung sehr zufrieden.

Eine Übertragbarkeit auf andere Betriebe mit Holzbearbeitung ist grundsätzlich gegeben, auch wenn technische und wirtschaftliche Parameter in jedem Einzelfall unterschiedlich sein werden. Sofern ganzjährig ein Wärmebedarf vorliegt und ganzjährig geeignete Abfälle aus nachwachsenden Rohstoffen in ausreichender Menge verfügbar sind, ist die Realisierbarkeit als hoch einzuschätzen.

Die Übertragbarkeit zeigt sich auch in einem weiteren Aspekt: Das Wieder- und Weiterverwenden von Materialien zu einem neuen Zweck wird bei mac auch an anderen Stellen täglich praktiziert. Beispielsweise werden nicht mehr benötigte Spanplatten für den Bau von Verpackungskisten benutzt, Teppichreste dienen dem sicheren Verpacken von Transportgut, und Trittkantenleisten bekommen eine neue Funktion als Kantenschutz bei der Ladungssicherung auf LKW.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Die Realisierung der Maßnahme hat mehrere positive Folgen für die Umwelt und ist im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung als positiver Schritt zu werten:

1. Der nur beschränkt vorhandene, fossile Energieträger Gas wird durch einen nachwachsenden Rohstoff ersetzt. Um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen, müssten etwa 2,8 Millionen Kilowattstunden Gas eingesetzt werden. Durch die Umstellung auf den erneuerbaren Energieträger Holz werden etwa 560 Tonnen CO2 vermieden. Die Hilfsenergie, die zum Betrieb der Heizungsanlage benötigt wird (Pumpen, Gebläse, Steuerungstechnik etc.) ist zu 100 Prozent Ökostrom.
2. Das Holz, das nun als Brennstoff verwendet wird, muss nicht mehr durch einen Entsorger abtransportiert werden. Dadurch werden Fahrten von etwa 100 Großcontainern (40 Kubikmeter) vermieden. In diesem Fall entspricht das einer Strecke von etwa 4.000 LKW-Kilometer, die nicht gefahren werden müssen. Ein weiterer Gewinn für die Umwelt!
3. Das Unternehmen macht sich weitgehend unabhängig von Energiepreisschwankungen.
4. Die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens wird auf lange Sicht unterstützt durch geringere Ausgaben für Energieträger. Die laufenden Kosten beschränken sich auf Personalkosten (intern), Abschreibung und Instandhaltung.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Als Grundlage für die Kostenberechnung diente eine Vollkostenrechnung der Wärmeversorgung. Als Alternativen wurden die Wärmeerzeugung durch Erdgas und die Wärmeerzeugung aus Holz verglichen. Als Hauptfaktoren stellten sich die Investitionskosten für die Technik, die Brennstoffkosten und die Personalkosten heraus.

Während die Investitions- und Personalkosten bei der Gasvariante relativ gering waren, lagen die Betriebskosten der Gasheizung sehr hoch. Bei der Holzvariante waren zwar die Investitions- und Personalkosten höher, aber für den Brennstoff fielen keine Kosten an. In der mittel- bis langfristigen Perspektive setzte sich deshalb die holzgefeuerte Wärmeversorgung als deutlich wirtschaftlicher durch.

Für das Gesamtprojekt wurde ein Betrag von 600.000 Euro investiert. Im Vergleich zur Wärmeerzeugung mit Gas können jährlich mindestens 30.000 Euro eingespart werden.

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Die entscheidende Größe bei der Planung und Bewertung der verschiedenen Alternativen war aus betriebswirtschaftlicher Sicht der Wärmepreis über die Abschreibungsdauer von angenommenen 15 Jahren. Bei der Holzheizung wird ein Wärmepreis von unter 3 Cent pro Kilowattstunde erreicht. Die Vergleichszahl bei der Wärmeerzeugung mit Gas läge um gut 50 Prozent höher.

Die Klimagasemissionen der beiden Varianten wurden nur näherungsweise berechnet. Hier schlagen für die Gasvariante Werte von 200 bis 250 Gramm CO2 pro Kilowattstunde zu Buche. In der Holzvariante kann der Wert nur geringfügig über 0 Gramm CO2 pro Kilowattstunde liegen, weil Holz beim Verbrennen nur CO2 freisetzen kann, das es zuvor beim Wachsen gebunden hat.

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Green Award, Energiemanagement/Ressourcenschonung