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HypoVereinsbank/UniCredit Bank AG

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Echte Antworten - konkrete Maßnahmen

Die HVB ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und gleichzeitig Kompetenzzentrum für das gesamte Kapitalmarktgeschäft der UniCredit Gruppe (UCG) und zählt unter den konventionellen Banken, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfolgen, als Vorreiter.
Zu den Kernkompetenzen der HVB gehören das Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden, mittelständischen und großen, auch international tätigen Firmenkunden, ferner das Wealth Management sowie das internationale Kapitalmarktgeschäft.
Die UCG ist mit 9.360 Geschäftsstellen in 22 Ländern Europas tätig und verfügt über ein internationales Netzwerk in 50 Ländern. Die Leitwerte Fairness, Transparenz, Respekt, Gegenseitigkeit, Freiheit und Vertrauen, festgeschrieben in der Integrity Charter, bilden die Basis alles Handelns und machen die Identität der UCG aus.

Nachhaltige Geschäftsbeziehungen knüpfen, um Mehrwert für die Stakeholder zu schaffen – so lautet das in der Unternehmensstrategie festgeschriebene Ziel der HVB. Als eine...
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Die HVB ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und gleichzeitig Kompetenzzentrum für das gesamte Kapitalmarktgeschäft der UniCredit Gruppe (UCG) und zählt unter den konventionellen Banken, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfolgen, als Vorreiter.
Zu den Kernkompetenzen der HVB gehören das Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden, mittelständischen und großen, auch international tätigen Firmenkunden, ferner das Wealth Management sowie das internationale Kapitalmarktgeschäft.
Die UCG ist mit 9.360 Geschäftsstellen in 22 Ländern Europas tätig und verfügt über ein internationales Netzwerk in 50 Ländern. Die Leitwerte Fairness, Transparenz, Respekt, Gegenseitigkeit, Freiheit und Vertrauen, festgeschrieben in der Integrity Charter, bilden die Basis alles Handelns und machen die Identität der UCG aus.

Nachhaltige Geschäftsbeziehungen knüpfen, um Mehrwert für die Stakeholder zu schaffen – so lautet das in der Unternehmensstrategie festgeschriebene Ziel der HVB. Als eine der ersten Banken Europas hat sie sich bereits in den 1990er Jahren zu einer nachhaltigen Entwicklung bekannt und sich für die Umsetzung nachhaltiger Grundsätze im eigenen Haus, aber auch in der Öffentlichkeit eingesetzt (z.B. Unterzeichnung UNEP-Erklärung der Finanzinstitute 1993, Mitglied der Gründungsgruppe der „Equator Principles“ 2003, ISO 14001-Zertifizierung seit 2006, Unterzeichnung der Erklärung zum Klimawandel der UNEP-Finance Initiative 2007. Die HVB hat zum Jahresende 2012 als erste Großbank Deutschlands eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex abgegeben.Seit vielen Jahren bietet die HVB ein breites Spektrum an nachhaltigen Geldanlagen an, bereits 1990 wurde von der HVB der erste Umweltfonds in Deutschland aufgelegt, es folgten u.a. der Service ImmoPass für nachhaltigen Wohnbau 1999, der Beginn der nachhaltigen Vermögensverwaltung und die Beteiligung am Emissionshandel der EU 2005.

Mit ihren Stakeholdern macht sich die HVB als Mitglied in zahlreichen Initiativen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für nachhaltiges Wirtschaften stark. Dazu zählen u.a. der VfU, B.A.U.M. e.V., Sustainable Leadership Forum, Deutsche Global Compact Netzwerk, Forum Nachhaltige Geldanlagen, "Finanzforum: Klimawandel" oder (über UCG) die Desertec Industrial Initiative (Dii).
Die zweite Säule der externen Nachhaltigkeitsaktivitäten sind gesellschaftliche Belange. Seit Jahren unterstützt die HVB Einrichtungen, Projekte und Initiativen, die das Gemeinwesen bereichern. 2010 wurde dieses langjährige Engagement in einer Strategie der gesellschaftlichen Verantwortung gebündelt, die sich thematisch auf vier Bereiche konzentriert: Soziales, Finanzielle Allgemeinbildung, Umwelt und Kultur. Ein Schwerpunkt dabei ist auch das soziale Engagement der Bankmitarbeiter in der jeweiligen Region, in der sie tätig sind, und für eine Sache, an die sie glauben.

Das interne Nachhaltigkeitsmanagement der Bank umfasst die Kernbereiche Mitarbeiter (

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
In heutigen Zeiten sind es gerade die Banken, von denen die Gesellschaft nachhaltiges Verhalten und ein verändertes Bewusstsein fordert.
Für die HVB ist der Bereich Veranstaltungsmanagement das zentrale Element der konzernweiten Öffentlichkeitsarbeit. Wesentliches Mittel zur Sicherung des Wettbewerbsvorteils, zur Kundenbindung und zur Vermittlung der strategischen Position, ist ein bereits seit Jahrzehnten gepflegter, gezielter Dialog mit Topkunden und ausgewählten Zielgruppen, die das Potential haben, als Meinungsbildner zu fungieren und die Geschäftsentwicklung der HVB maßgeblich zu beeinflussen. Dies schlägt sich in einer Reihe von jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen und Engagements nieder, deren thematischer Schwerpunkt in den drei Bereichen Wirtschaft, Kultur und Sport liegt. Die Integration von Nachhaltigkeitsanforderungen in das Eventmanagement der Bank war ein konsequenter Schritt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Bank, insbesondere auch deshalb, weil gerade das Eventmanagement die Chance bietet, nachhaltiges Handeln bei allen Stakeholdern – vom Kunden, über die Dienstleister, die Geschäftspartner, die örtliche Wirtschaft bis hin zum Mitarbeiter – zu thematisieren und voranzutreiben.
In einer Bestandsanalyse zeigte sich, dass es durch Schnittstellen mit den Abteilungen Einkauf, internes Catering, Travel-, Fuhrpark- und Gebäudemanagement bereits erste Anforderungen bzw. Vorgaben aus Umweltsicht gab, die auch das Veranstaltungsmanagement betrafen. Zudem bestanden beste Voraussetzungen im Bereich 'Location', denn die hauseigene Location, das HVB Forum in München, in dem rund 50 % aller Veranstaltungen stattfinden, ist nach ISO 14001 zertifiziert . Seit Januar 2010 wird zudem für alle HVB-Gebäude Strom aus 100% erneuerbaren Energien bezogen, die Heizenergie wird durch Stilllegung von CO2-Zertifikaten zu 100% kompensiert (klimaneutraler Gebäudebetrieb). Darauf aufbauend wird seit 2009 gezielt eine Strategie für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement verfolgt.
Eine Projektgruppe aus Mitgliedern des Nachhaltigkeits- sowie des Eventmanagements entwickelte ein firmeninternes Bewertungstool – die 'Checkliste Green Events' - anhand dessen die Nachhaltigkeitsperformance einer jeden Veranstaltung geprüft und dargestellt werden kann. In einer Pilotphase (2010-2011) wurden ausgewählte Veranstaltungen nach den darin festgelegten Green Event-Kriterien sowie unter Berücksichtigung von Umwelt- und sozialgesellschaftlichen Aspekten durchgeführt und bewertet. Seit 2012 werden schrittweise alle mit Veranstaltungsorganisation befassten Mitarbeiter (Eventabteilung, Mitarbeiter von Divisionen, Filialen) zum Thema Green Events geschult. Ab 2013 werden sukzessive weitere Veranstaltungen der HVB anhand von Nachhaltigkeitskriten bewertet, mit dem Ziel, nachaltige Veranstaltungen als Standard zu etablieren.

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
Mit der Einführung einer Nachhaltigkeitsstrategie für das Eventmanagement inkl. eines eigenen Bewertungstools ('Checkliste Green Events') ist die HVB nicht nur in der Finanz- sondern auch in der MICE-Branche Vorreiter. Während auf Anbieterseite eine Vielzahl von Dienstleistern dem Nachhaltigkeitsgedanken inzwischen Rechnung tragen, ist das Engagement auf der Nachfrageseite noch verhalten. So wird die HVB - mit jährlich rund 1000 Veranstaltungen ein wichtiger Nachfrager - zum Treiber des Nachhaltigkeitsgedankens in der Branche.
Neben der organisatorischen verfolgt die HVB hierbei auch eine inhaltliche Ebene. D.h. „Nachhaltigkeit“ wird zum Inhalt von eigenen oder von der HVB geförderten Veranstaltungen. Beispiele reichen von Infoveranstaltungen zu nachhaltigen Finanzprodukten, über die HVB Summer Academy „Nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand“, die Reihe „Münchner Forum Nachhaltigkeit“ bis hin zur "UniCredit Festspielnacht" oder dem "Expertenforum Mittelstand".

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
In der Pilotphase wurden rund 30 Veranstaltungen unterschiedlichster Größe mit dem Tool 'Checkliste Green Events' bewertet. Auf der Basis dieser Erfahrungen wurde das Tool weiter optimiert und sukzessive auf weitere Veranstaltungen der HVB angewendet.
Nach erfolgreicher Einführung durch die zentrale Eventabteilung der HVB wird das Tool mittelfristig auch für die dezentral organisierten Veranstaltungen (z.B. einzelner HVB-Regionalbereiche) und langfristig in der gesamten UniCredit Group genutzt werden. Der systematische Aufbau der Checkliste macht das Tool leicht handhabbar. Ein zusätzlicher Nutzen liegt in der leichten Übertragbarkeit auf das vorher übliche Procedere der Veranstaltungsorganisation. Damit ist die Anwendbarkeit in allen Konzerngesellschaften ohne nennenswerten Mehraufwand sicher gestellt Gleichzeitig ist damit eine Basis geschaffen, um nachhaltiges Eventmanagement mittel- bis langfristig in das bestehende Nachhaltigkeitsmanagementsystem der Bank zu integrieren.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Mit dem auf der Basis anerkannter Leitfäden für Green Events entwickelten Bewertungstool verfügt die HVB über ein bisher einzigartiges Instrument, welches das Potential hat auf verschiedenen Ebenen zu wirken und damit auch das Nachhaltigkeitsengagement in der MICE-Branche voranzutreiben. Intern dient es als Handlungsleitfaden sowie zur Mitarbeitersensibilisierung und -motivation. Durch die einfache Führung in Form einer alle Handlungsfelder einer Veranstaltung umfassenden Checkliste (Beschaffung, Mobilität & Transport, Catering, Veranstaltungsort & Unterbringung, Klima, Soziales & Gesellschaft, Kommunikation & Information) und klar definierte Einstufungskriterien (Erfüllungsgrad 0-5) wird es leicht gemacht, das Thema konsequent zu verfolgen und die Nachhaltigkeitsperformance jeder Veranstaltung zu bewerten. Gleichzeitig erfüllt die Bank damit ihre Vorbildfunktion gegenüber den Kunden und anderen Stakeholdern.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Zentrale Bedeutung hat im Eventmanagement das für die jeweilige Veranstaltung vorhandene Budget. Maßnahmen nachhaltiger Veranstaltungsführung werden in manchen Bereichen mit Mehrkosten verbunden (z.B. Bio-Catering). Unsere Erfahrung hat aber gezeigt, dass ein tatsächlicher finanzieller Mehraufwand die CO2-Kompensation darstellt. Allerdings belaufen sich hierfür die Kosten auf € 6 bis € 10 pro kompensierter Tonne. Bei im Durchschnitt bis zu 8 Tonnen zu kompensierenden CO2 pro Veranstaltung ist der finanzielle Aufwand im Verhältnis zum durchschnittlichen Eventbudget kaum relevant. Bevor wir kompensieren, versuchen wir zudem durch nachhaltige Organisation der Veranstaltung die Emissionsbelastung zunächst so weit wie möglich zu reduzieren. Beim Catering kompensieren wir einen Teil der Mehrkosten z.B. durch eine regionale und saisonale Speisenauswahl und durch die Auswahl lokaler Dienstleister. Bei entsprechender Auswahl von zertifizierten Locations bzw. Nutzung des zertifizierten HVB Forums, lassen sich auch Wasser- und Energieverbrauch kosteneffizient gestalten. Wir sehen die nachhaltige Veranstaltungsorganisation als Qualitätsmerkmal unseres Unternehmens, die auch der Reputation Rechnung trägt und zeigt, dass wir den Nachhaltigkeitsansatz konsequent in allen Bereichen umsetzen.

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Die Bewertung erfolgt über die 7 Handlungsfelder umfassende „Checkliste Sustainable Event-Management“ (s.u.). Jedes Kriterium wird je nach Erfüllungsgrad bewertet (0-5 Punkte). Eine Eingabehilfe definiert die Einstufung.
Je Handlungsfeld wird ein Gesamtwert gebildet, der in einer Spinnenmatrix dargestellt den Grad der Nachhaltigkeit der Veranstaltung abbildet. Beispiele aus den Handlungsfeldern sind:
- Kommunikation (7): Kommunikation des Sustainable Event Konzeptes gegenüber den Stakeholdern
- Soziales & Gesellschaft (4): z.B. Sicherstellung des barrierefreien Zugangs durch geeignete Zugänge
- Klima (4): „Systemgrenze“ zur Ermittlung der Klimabelastung (CO2 Emissionen)
- Veranstaltungsort & Unterbringung (8): Distanz zwischen beiden/ Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Catering(15): Nachhaltigkeitsgrad der Lebensmittel (regional, saisonal, Bio, Fair Trade)
- Mobilität & Transport (6): Aktive Förderung einer umweltfreundlichen Anreise
- Beschaffung (9): z.B. Verzicht auf Drucksachen und give aways bzw. Ausgabe nachhaltiger Werbegeschenke, reduzierte und nachhaltige Dekoratione.

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Green Award, Nachhaltiges/r Unternehmen / Verband