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Tourismus- und Tagungsservice Osnabrück | Osnabrücker Land

Bierstraße 22-23
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Osnabrück
Kontakt:
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Fax: +49 541 3234342

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Das grüne Anbieternetzwerk aus Osnabrück

Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH
Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
Das Netzwerk "Grün tagen in Osnabrück" wurde 2010 von zehn Anbietern aus der Osnabrücker Kongressbranche gegründet und war über zwei Jahre Förderprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Nach Abschluss des Förderzeitraumes ist daraus die Initiative "Grün tagen in Osnabrück" als offenes Netzwerk für Anbieter der Kongressbranche aus Osnabrück und dem Osnabrücker Land hervorgegangen. Die wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme ist die jährliche Erstellung und Umsetzung eines Umwelt-Maßnahmenkataloges sowie die Teilnahme an halbjährlichen Workshops. So möchten wir langfristig ein umweltfreundliches, ressourcenschonendes Tagungsangebot in unserer Region schaffen.

Eine Teilnahme ist für alle Anbieter der Tagungs- und Kongressbranche in Osnabrück und im Osnabrücker Land grundsätzlich möglich.
Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden:

- Benennung eines Nachhaltigkeitsverantwortlichen bzw. eines -teams
- Erstellung eines Maßnahmenkataloges mit mindestens sechs Umweltmaßnahmen pro Jahr, z. B. in den Handlungsfeldern Mobilität, Energie und Klima, Beschaffung, Abfallmanagement, Wassermanagement, Catering, Kommunikation
- Entwicklung eines buchbaren „grünen“ (Tagungs-)Angebotes und dessen Kommunikation
- Unterstützung des Nachhaltigkeitskodexes der Veranstaltungswirtschaft „fairpflichtet“ (www.fairpflichtet.de) mit entsprechender schriftlicher Erklärung
- Teilnahme an mindestens einem von zwei jährlichen Workshops/Netzwerktreffen


Unsere Ziele:

- Bewusstsein für die Bedeutung umweltschonender Tagungen und Kongresse schaffen – bei Veranstaltern, Teilnehmern und Anbietern
- Vermittlung von konkreten Tipps und Unterstützung bei der Planung und Durchführung von „grünen“ Tagungen in Osnabrück und im Osnabrücker Land für Veranstalter und Teilnehmer
- Schrittweise Umsetzung von Umweltmaßnahmen in den Betrieben der regionalen Kongressbranche bei stetiger Weiterentwicklung der eigenen Ziele

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
Unsere Recherchen haben ergeben, dass in Deutschland vor allem Hotels und Kongresszentren nachhaltige Leistungen anbieten. Die Organisation einer umfassend nachhaltigen Veranstaltung aus einer Hand ist teilweise durch darauf spezialisierte Agenturen üblich, wobei hier die Klimaneutralstellung eher im Vordergrund steht. Ein vergleichbares Angebot von städtischen Kongressbüros in Deutschland war uns nicht bekannt. Eine entsprechende Nachfrage bei unserem Dachverband, dem GCB, bestätigte dieses Ergebnis. Mit der Fördermittelbewilligung bestätigte die DBU den Innovationsgrad des Projektes. Als Besonderheit hervorzuheben ist die Heterogenität der im Netzwerk zusammengeschlossenen Anbieter, vom Tagungshotel und Kongresszentrum über Kulturzentrum und Museum bis zur Jugendherberge.

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
Die Beispielhaftigkeit war ebenfalls eine Voraussetzung für die Förderzusage der DBU. Das Modell ist nicht regionsgebunden, es kann theoretisch überall umgesetzt werden, wo Leistungen von unterschiedlichen Anbietern von der gleichen Zielgruppe nachgefragt werden.
Die Osnabrücker Initiative lebt davon, dass beim Kern-Teilnehmerkreis, der gleichzeitig die wichtigsten Anbieter der regionalen Branche abdeckt, eine hohe Identifikation mit dem Thema besteht. Die große Herausforderung für die Mitglieder ist die Integration der Netzwerkarbeit sowie der Arbeit an der Maßnahmenentwicklung und -umsetzung in den Arbeitsalltag. Hierfür ist die Zuteilung von Verantwortlichkeiten innerhalb des Netzwerkes sowie in den einzelnen Betrieben unerlässlich. Die Schaffung der entsprechenden Zeiträume ist nötig, jedoch oft aufgrund des Arbeitsumfanges der regulären Tätigkeiten nicht möglich.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Heute gibt es zahlreiche Zertifizierungen zum Thema „Green Meetings“. „Grün tagen in Osnabrück“ wurde bewusst nicht mit dem Ziel einer abschließenden Zertifizierung/Auszeichnung konzipiert. Hier steht die Weiterbildung und -entwicklung sowie der Austausch zum Thema Ressourcenschonung im Netzwerk im Vordergrund. Dabei kann die Teilnahme den Weg zu einer Zertifizierung ebnen, die gegebenenfalls vom Mitglied selbst ausgewählt wird. Nichtsdestotrotz wurden für die Fortführung der Initiative „Grün tagen in Osnabrück“ im Anschluss an den DBU-Förderzeitraum, Standards in Form von Zielen und Teilnahmekriterien definiert (s.o.).
Für eine bessere Anerkennung und Integration des Themas in den Betrieben sowie für eine darüber hinaus gehende Weiterentwicklung der Initiative fehlt allerdings bisher eine deutliche Nachfrage nach umweltfreundlichen Angeboten im Tagungsbereich. Die bisherigen Erfahrungen des Netzwerkes zeigen, dass Interesse für „Grün tagen“ überwiegend bei Veranstaltenden mit Umwelthintergrund geweckt werden konnte. Proaktive Nachfragen nach „grünen“ Angeboten gibt es lediglich vereinzelt von größeren Konzernen, die bereits entsprechende Richtlinien festgelegt haben und von veranstaltenden Umweltorganisationen oder -verbänden.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Die DBU-Fördermittel wurden überwiegend für Weiterbildung ausgegeben. Nach dem Förderzeitraum fallen Kosten nur individuell in den einzelnen Betrieben an, je nach geplanten Maßnahmen. In der Regel stehen diesen Kosten auch entsprechende Einsparungen durch höhere Effizienz gegenüber. Dazu kommen die (rechnerischen) Personalkosten, die durch den Zeitaufwand für Planung und Umsetzung der Maßnahmen sowie für die Teilnahme an den Netzwerktreffen entstehen.

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Durch die Bachelorarbeit einer Hochschulstudentin wurden die Inhalte des Projektes wissenschaftlich analysiert und evaluiert. Externe Beratung erhielt das Projekt im Förderzeitraum durch den regelmäßigen Austausch mit Experten wie Dr. Markus Große Ophoff, Leiter des DBU Zentrums für Umweltkommunikation; Prof. Helmut Schwägermann, damaliger Leiter des Studiengangs Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Osnabrück; Andreas Winterkemper, Klimamanager der Stadt Osnabrück; Andreas Meiners, Referent für Innovation und Umweltschutz bei der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie Jutta Essl, Diplom-Umweltwissenschaftlerin und Umweltkoordinatorin an der Universität Osnabrück.
Der Förderzeitraum wurde im Rahmen der DBU-Vorgaben mit einem entsprechenden Abschlussbericht dokumentiert.
Aktuell dokumentieren die jährlichen Maßnahmenpläne sowie der fairpflichtet-Fortschrittsbericht die Aktivitäten der Teilnehmer/-innen.

Kategorien

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Green Award, Nachhaltiges/r Unternehmen / Verband