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Congress Center Leipzig - Initiative "Feel the Spirit"

Messe-Allee 1
04356
 
Leipzig
Kontakt:
Fon: +49 341 6788440
Fax: +49 341 6788442

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ICCA Green Traffic Project, Leipzig 2011

Das Congress Center Leipzig ist Unternehmensbestandteil der Leipziger Messe GmbH und teilt deren Anspruch bezüglich Qualität, Kundenorientierung und unternehmerische Verantwortung. Auf diesen Gebieten wurde es mehrfach ausgezeichnet.

Das CCL ist Teil des 1996 eröffneten neuen Leipziger Messegeländes. Es ist in eine Parklandschaft eingebettet und verbindet höchste architektonische Ansprüche mit modernster Multimedia- und Telekommunikationstechnologie. Kernstück eines modularen Nutzungskonzepts ist das CCL-Gebäude mit 23 Räumen, einem großen Saal für 1.000 Personen sowie großzügigen Foyers. Die angrenzende Messehalle 2 bietet Platz für Auditorien für mehrere tausend Personen, große Ausstellungen und Catering. Die Glashalle, eine atemberaubenden Konstruktion aus Stahl und Glas, ist ideal für festliche Anlässe und spektakuläre Inszenierungen. Ein Netzwerk von Partner- und Tochterfirmen bietet flexiblen und hochwertigen Service aus einer Hand, einschließlich Catering und Standbau. Die...
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Das Congress Center Leipzig ist Unternehmensbestandteil der Leipziger Messe GmbH und teilt deren Anspruch bezüglich Qualität, Kundenorientierung und unternehmerische Verantwortung. Auf diesen Gebieten wurde es mehrfach ausgezeichnet.

Das CCL ist Teil des 1996 eröffneten neuen Leipziger Messegeländes. Es ist in eine Parklandschaft eingebettet und verbindet höchste architektonische Ansprüche mit modernster Multimedia- und Telekommunikationstechnologie. Kernstück eines modularen Nutzungskonzepts ist das CCL-Gebäude mit 23 Räumen, einem großen Saal für 1.000 Personen sowie großzügigen Foyers. Die angrenzende Messehalle 2 bietet Platz für Auditorien für mehrere tausend Personen, große Ausstellungen und Catering. Die Glashalle, eine atemberaubenden Konstruktion aus Stahl und Glas, ist ideal für festliche Anlässe und spektakuläre Inszenierungen. Ein Netzwerk von Partner- und Tochterfirmen bietet flexiblen und hochwertigen Service aus einer Hand, einschließlich Catering und Standbau. Die Kunden erleben die Mitarbeiter des CCL als persönliche Begleiter: vom ersten Beratungsgespräch über die Planung und Durchführung bis zur Nachbereitung der Veranstaltung. Im Jahr 2012 besuchten 96.300 Teilnehmer die 98 eigenständigen Kongresse und Tagungen im CCL. Zählt man zu diesen noch die Teilnehmer an 16 Fachprogrammen der Leipziger Messen hinzu, liegt die Gesamtbesucherzahl im Geschäftsjahr 2012 bei 137.400 Personen.

Die Leipziger Messe - und damit auch das Congress Center Leipzig - bekennen sich zu den Prinzipien unternehmerisch verantwortlichen Handelns. Unter der Marke Wachsen in Balance implementierte die Leipziger Messe ein transparentes Nachhaltigkeitsmanagement mit dem Ziel, wirtschaftliches Wachstum und die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft in ein neues Gleichgewicht zu bringen. Im Ergebnis eines Nachhaltigkeits-Audits erhielt die Leipziger Messe im Februar 2010 das Green Globe Zertifikat (erneuert 2012) und ist Mitunterzeichner des Nachhaltigkeitskodex der deutschen Veranstaltungswirtschaft fairpflichtet.

Das CCL reicht diese Bewerbung stellvertretend für die Marketing-Kooperation „Feel the Spirit“ ein, deren Ziel das strategische Kongressmarketing für Leipzig ist. Unter Federführung der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) und der Leipziger Messe GmbH (CCL) arbeiten hierin reichlich 50 Projektpartner mit, darunter Tagungshotels, Kongresszentren und Event Locations, Dienstleister wie Agenturen, PCOs, Hostessen- und Security-Services und Verkehrsträger. Für Tagungs- und Kongressveranstalter bietet das eigens geschaffene Portal www.do-it-at-leipzig.de einzigartigen Service; so können Veranstalter dort Suchfunktionen nutzen oder direkte Anfragen senden, um schnell und unkompliziert die richtige Location oder den richtigen Dienstleister für Ihre Veranstaltung zu finden. Die erfolgreiche Realisierung des hier eingereichten Projekts ist auch als eine bedeutende Teamleistung der Partner von „Feel the Spirit“ zu werten.

Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung inkl. Zielsetzung
Vom 22.-26.10.2011 war Deutschland Gastgeber für den 50. ICCA Congress. Das „ICCA Green Traffic Project“ hatte das Ziel, nachhaltige Mobilitätslösungen für den Kongress zu konzipieren und umzusetzen. Dadurch sollte zum einen ein konkreter Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen geleistet werden, und zum anderen sollte Deutschland als Tagungsdestination präsentiert werden, die in Bezug auf Nachhaltigkeit konkret und glaubwürdig handelt und als Bst-Practice-Beispiel dient.
Unter Federführung des CCL engagierte sich das LHC für dieses Projekt. Hervorzuheben sind die Deutsche Bahn AG und die Partner von „Feel the Spirit“; aus deren Kreis besonders die LVB Leipziger Verkehrsbetriebe. Die Maßnahmen wurden durch die Kongresswebseite, das Provisional und Final Programme, die Broschüre „Discovering Germany“ sowie ICCA-Newsletter intensiv kommuniziert.
Anreise nach Leipzig
Durch die Unterstützung der Deutschen Bahn AG wurde den Teilnehmern exklusiv geboten: Hin- und Rückreise innerhalb Deutschlands 1. Klasse für 65 Euro, mit einem speziellen Buchungstool auf der Webseite. Durch diese Zugfahrten im Rahmen des Veranstaltungstickets Umwelt-Plus kam es, laut Urkunde der DB AG, zu einer Einsparung von 1.479 kg CO2.
Transfers in Leipzig
Weiteres Kernstück waren die Transfers innerhalb der Stadt, die sonst üblicherweise mit Shuttlebussen abgedeckt werden. Ziel war es, diese Transfers ausschließlich mittels öffentlicher Nahverkehrsmittel zu realisieren. Alle Teilnehmer waren per Badge zur freien Fahrt mit ÖPNV im gesamten Stadtgebiet berechtigt. Der Schwerpunkt lag auf der Linie 16, die das Stadtzentrum und die Hotels mit der Tagungsstätte verbindet. Das LHC legte die Verantwortung für das Projekt in die Hände von Auszubildenden der LVB und der Leipziger Messe. Diese arbeiteten seit März 2011 zusammen, erarbeiteten das Konzept, planten das Budget und realisierten die Maßnahmen. Sie richteten eine ICCA-Sonderhaltestelle ein und erarbeiteten Sonderfahrpläne, so dass die Bahn zu Spitzenzeiten in einem kürzeren Takt verkehrte. Sie schufen eine spezielle Wegweisung mit Aufstellern und grünen Fußspuren auf dem Straßenpflaster, so dass die Wege von den Hotels zur nächsten Straßenbahnhaltestelle leicht zu finden waren. Sie erarbeiteten einen Flyer mit exaktem Streckenverlauf und Fahrplänen der Linie 16 und speisten ICCA-Informationen in die elektronische Fahrgastinformation und -fernsehen ein. Die jungen Volunteers bildeten auch die „Green Traffic Crew“, durch grüne Jacken mit ICCA-Branding sofort zu erkennen und an allen wichtigen Punkten der Stadt (Haltestellen, Hotels, CCL) präsent. Ihre Aufgabe war es, die tägliche ÖPNV-Nutzung für die Teilnehmer zu begleiten, Informationen zu geben, und außerdem verteilten sie an Haltestellen und in Bahnen den ICCA Daily sowie Äpfel und kleine Aufmerksamkeiten. Diese Crew in grün erfreute sich immenser Popularität und wurde praktisch zum Maskottchen des 50. ICCA Congress, machte nachhaltige Mobilität zum Gesprächsthema.

Innovationsgrad

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Innovationsgrad & Originalität
Der Gedanke, Kongresstransfers in der Stadt mit dem ÖPNV abzuwickeln und den Teilnehmern dessen freie Nutzung zu ermöglichen, wird in Leipzig und anderen Städten bereits seit geraumer Zeit erfolgreich realisiert. Besonders an diesem Projekt ist
- mit der Planung und Realisierung Auszubildende mehrerer Unternehmen zu betrauen, die eigens hierzu ein Team bilden und dadurch persönliche Kompetenzen stärken wie Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Kooperationsvermögen, Konsens- und Konfliktfähigkeit, Kommunikationsstärke (gerade auch in Englisch)
- im Interesse des Komforts der Kongressteilnehmer in besonderer Weise in bestehende Fahrpläne, Taktzeiten, Haltestellen etc. einzugreifen
- eine „Green Traffic Crew“ aus den Auszubildenden zu bilden, die für Informationen, als Begleiter, als lokaler Gesprächspartner und „cultural guide“ zur Gastgeberstadt zur Verfügung stehen, die Tagungszeitung sowie Aufmerksamkeiten verteilen und damit Sympathie schaffen
- das Projekt intensiv zur internationalen Kommunikation und zur Propagierung intelligenter nachhaltiger Mobilitätslösungen zu nutzen. Den internationalen Teilnehmern (besonders aus Regionen, wo öffentlicher Nahverkehr keinen hohen Stellenwert genießt) wurde gezeigt, wie einfach und zugleich ökonomisch (durch Rückgriff auf und Erweiterung bestehender Transportsysteme) mit relativ wenig Aufwand ein großer Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden kann. Diese Erfahrung wurde durch die Green Traffic Crew mit positiven Emotionen verbunden.

Realisierbarkeit

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Realisierbarkeit & Übertragbarkeit
Das Projekt wurde zum 50. ICCA Congress mit großem Erfolg realisiert und ist übertragbar. In Leipzig wurde es in weniger aufwändiger aber sehr ähnlicher Weise zum 38. Germany Travel Mart wieder aufgelegt, was dazu beitrug, dass der GTM 2012 als „Green Event“ wahrgenommen wurde. Der Ansatz, die Transfers für einen Kongress innerhalb der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln anstatt mit Shuttlebussen abzuwickeln, wird in Leipzig häufig genutzt – besonders zu größeren und internationalen Kongressen. Dies bedingt eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den örtlichen Verkehrsbetrieben und ist überall dort übertragbar, wo es gute ÖPNV-Systeme gibt. Übertragbar und empfehlenswert ist es auch, die Verantwortung für Projekte – unter qualifiziertem und erfahrenem Mentoring – in die Hände von Auszubildenden zu legen. Sie machen ihre – oftmals erste – und wertvolle Erfahrung mit konkreter Projektarbeit, Teamwork, und erfahren schließlich motivierende Wertschätzung.

Relevanz

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Sinnhaftigkeit & Relevanz
Das Projekt ist von höchster unmittelbarer Relevanz: für die Branche, für ICCA und für Deutschland. Die ICCA ist der weltweite Dachverband sowie der strategische Vorreiter für alle wichtigen Entwicklungen der Tagungsindustrie, darunter für das Thema Nachhaltigkeit bzw. „Green Meetings“. Sie nutzt das Projekt intensiv, um das Thema Nachhaltigkeit sowie ihr Engagement hierfür zu kommunizieren: so wird es extrem umfangreich im ICCA CSR Report 2011 dargestellt.
Auch Deutschland (GCB, DZT) hat sich klar positioniert und kommuniziert Nachhaltigkeit erfolgreich als einen wesentlichen Standortvorteil. Durch den 50. ICCA Congress stand Deutschland im Blickpunkt der internationalen Tagungsbranche und konnte damit inhaltliche Akzente zu setzen. Das „ICCA Green Traffic Project“ untermauerte die internationale Wahrnehmung Deutschlands als Best-Practice-Beispiel für konkretes und glaubwürdiges nachhaltiges Handeln, gewürdigt auch in GCB „Sustainability for success“.
Ein klares Zukunftspotenzial liegt in der Nachahmung: Durch die Nutzung des ÖPNV wurden die CO2-Emissionen deutlich reduziert, die Teilnehmer hatten mehr Freiheit für die individuelle Gestaltung ihres Kongresstages und die Möglichkeit einer intensiveren Begegnung mit der Gastgeberstadt und deren Menschen. Und schließlich war das Teamwork von Auszubildenden mehrerer Unternehmen eine prägende und motivierende positive Erfahrung für weitere berufliche und persönliche Entwicklung der jungen Menschen.

Kosten

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Kosten & Nutzen
Kosten
- Es wurde auf bestehende Transportsysteme (besonders Straßenbahnlinie 16) zurückgegriffen, deren Kapazität für das Projekt erweitert wurde.
- Zahlreiche Bestandteile des Projekts konnten durch Sponsoringleistungen sichergestellt werden. So wurden die Äpfel und kleinen Aufmerksamkeiten durch die Obstland Dürrweitzschen AG bzw. die fairgourmet GmbH bereitgestellt, und die Finanzierung der grünen Windjacken und T-Shirts für die Green Traffic Crew erfolgte über den ICCA-Sponsor I&MI Media.
- Für die Realisierung der Sondermaßnahmen, die die Auszubildenden planten und umsetzten, hatten LVB und die Leipziger Messe ein Budget von 10.000 Euro vorgegeben. Durch gute Planung der Auszubildenden und hervorragende Unterstützung der Mitarbeiter beider Unternehmen mussten nur 5.000 Euro in Anspruch genommen werden.
Nutzen
- Kostenseitig wurde die Anmietung von Shuttlebussen und entsprechendem Personal komplett eingespart.
- Den Kongressteilnehmern wurde für ihre Fahrten zwischen Stadt, Hotels und CCL ein hohes Maß an Komfort zusammen mit liebenswerten Extras, Möglichkeiten zum Networking und lokalen Begegnungen geboten.
- Das Projekt hat einen wichtigen Beitrag zum Ansehen und zur Sympathie für Deutschland als nachhaltige Tagungsdestination geleistet.
- Durch das Projekt wurde das Thema intelligente und nachhaltige Mobilität bei Veranstaltungen branchenweit auf sympathische Weise thematisiert.

Evaluation

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Evaluation & Dokumentation
Der Erfolg wurde an folgenden Kriterien gemessen: Akzeptanz, Funktionalität, kommunikative Wirkung
- Akzeptanz
Der Service wurde täglich durch die ICCA-Teilnehmer bestens angenommen, fast alle nutzten die ICCA Tram und die Möglichkeit, mit der Green Traffic Crew ins Gespräch zu kommen. Die Reaktionen (persönliches Feedback, Nachrichten an das LHC, auf sozialen Netzen) waren einhellig sehr positiv.
- Funktionalität
Alle Systeme funktionierten reibungslos. Die Bahnen fuhren stets pünktlich und in Taktzeiten, die allen Teilnehmern komfortable Fahrt ermöglichten. Auch der hohe Andrang in kurzer Zeit am Sonntag zwischen General Assembly und Opening wurde problemlos bewältigt. Die Wegweisungen von/zu den Hotels, die Info-Counter in den Hotels sowie alle Informationskanäle (Flyer, Durchsagen, elektronische Fahrgastinformationssysteme und -fernsehen) funktionierten effektiv und reibungslos.
- kommunikative Wirkung
Das Projekt fand Niederschlag in zahlreichen Publikationen und Webinhalten der ICCA; besonders hervorzuheben ist die 3-seitige Fallstudie im ICCA CSR Report 2011. Auch in Deutschland fand es starke Beachtung in der Fach- und Tagespresse und ist auch in „Sustainability for success“ des GCB vertreten. Als Best-Practice-Beispiel wurde es u.a. vorgestellt beim Green Meetings Industry Council (Montreal 2012) und dem 51. ICCA Congress (Puerto Rico, 2012). Die LVB-Azubis wurden mit dem Christophorus 2012, dem Innovationspreis deutscher Verkehrsunternehmen ausgezeichnet.

Kategorien

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Green Award, Nachhaltige Veranstaltung